Bundesheer / Villach unterstützt Linz

Der Kompaniekommandant Major Renè G. meldet sich in Villach ab. Foto: © BMLV / Major Markus Witschnigg

Der Kompaniekommandant Major Renè G. meldet sich in Villach ab. Foto: © BMLV / Major Markus Witschnigg

Zur Unterstützung des Contact Tracing Pools des Landes Oberösterreich im Landesdienstleistungszentrum (LDZ) am Hauptbahnhof in Linz rücken 80 Soldaten vom Führungsunterstützungsbataillon 1 in Villach nach Hörsching an.

Das Vorkommando ist am 13. November 2020 bereits eingetroffen, der Großteil verlegt heute nach Oberösterreich.

Die Soldaten werden die nächste Zeit das Kontaktpersonenmanagement des Landes Oberösterreich verstärken.

In zwei Schichten zu je 36 Soldaten pro Tag wird heute Nachmittag die Assistenz für das Land Oberösterreich begonnen. Wie lange der Assistenzeinsatz (ASSE) dauert, kann jetzt noch nicht abgeschätzt werden.

Der Kommandant des Vorkommandos, Hauptmann Andreas L. (rechts) meldet sich bei Militärkommandant Brigadier Dieter Muhr. Foto: © BMLV / Oberst  Gerhard Oberreiter

Der Kommandant des Vorkommandos, Hauptmann Andreas L. (rechts) meldet sich bei Militärkommandant Brigadier Dieter Muhr. Foto: © BMLV / Oberst Gerhard Oberreiter

Derzeit sind in nahezu allen Bezirkshauptmannschaften und im Magistrat Wels 90 Soldaten zur Unterstützung der Arbeit der Gesundheitsbehörden eingesetzt.

Diese Tätigkeit reicht unter anderem von der Erfassung und Absonderung von Personen der Kategorien 1 und 2, die Information und Beruhigung von Personen am Telefon, die Abtretung von Fällen an andere Bezirkshauptmannschaften, sowie das Anlegen und Archivieren von Daten.

Militärkommandant Brigadier Dieter Muhr freut sich über die personelle Aufstockung aus Kärnten und die bundesländerübergreifende Unterstützung: „Jetzt helfen die Kärntner in Oberösterreich, in zwei Wochen rückt eine Einheit vom Panzergrenadierbataillon 13 in Ried im Innkreis zur Botschaftsbewachung  nach Wien ab. Und auch unsere oberösterreichischen Soldaten wurden in der Vergangenheit in Kärnten an der Grenze eingesetzt.“

Quelle: Österreichisches Bundesheer / MilKdo OÖ

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