Ländliche Regionen in der Krise stärken

“Schlüsselrolle für erfolgreichen Wiederaufbau Europas. Keine Region zurücklassen. Abwanderung im ländlichen Raum entgegenwirken.” so die Schlagworte der ÖVP-Europaabgeordnete und EU-Agrarsprecherin Simone Schmiedtbauer zur heutigen EU-Debatte. Foto: Zwatz

“Schlüsselrolle für erfolgreichen Wiederaufbau Europas. Keine Region zurücklassen. Abwanderung im ländlichen Raum entgegenwirken.” so die Schlagworte der ÖVP-Europaabgeordnete und EU-Agrarsprecherin Simone Schmiedtbauer zur heutigen EU-Debatte. Foto: Zwatz

“Der EU-Regionalpolitik kommt eine zentrale Rolle beim Wiederaufbau Europas zu. Es ist richtig und wichtig, dass der Weg aus der Krise über diese bewährte Förderstruktur beschritten wird. Doch dürfen darüber hinaus nicht die traditionellen Ziele der EU-Regionalpolitik vernachlässigt werden: Wir müssen die Regionen stärken, Ungleichgewichte unter den Regionen reduzieren und der Abwanderung aus dem ländlichen Raum entgegenwirken. Und wir müssen darauf achten, dass es bei den Regionalförderungen zu keiner Schieflage kommt. Denn alle Regionen leiden unter der gegenwärtigen Wirtschafts- und Arbeitsmarktkrise infolge der Pandemie. Und in den Regionen liegt der Schlüssel für den erfolgreichen Wiederaufbau Europas!“, so Simone Schmiedtbauer, Agrarsprecherin der ÖVP im Europaparlament und Mitglied im Regionalausschuss, in dem die Abgeordneten heute mit EU-Regionalkommissarin Elise Ferreira über die Zukunft der Regionalpolitik und den Wiederaufbau Europas debattieren.

Unsere ländlichen Regionen sind das Rückgrat und die Basis unserer Gesellschaft, sie sind mein Lebensmittelpunkt und mein Zuhause. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Krise die Ungleichgewichte unter den Regionen noch verstärkt. Um die Arbeit in den Gemeinden zu erleichtern, brauchen wir die richtigen Rahmenbedingungen. Die Schlagworte dafür müssen Bürokratieabbau, ausreichende und gerechte finanzielle Ausstattung und Rechtssicherheit heißen.“, fährt sie fort. „Es ist ein guter erster Schritt, dass wir für heuer bereits 54 Milliarden Euro für Soforthilfen in der Coronakrise aus den Regionalförderungen für die Mitgliedstaaten bereitgestellt haben.“
 
“Das ‚Europa der Regionen‘ muss mehr als ein Lippenbekenntnis sein und wir dürfen gerade angesichts der schweren Krise keine Region, keine Bürgerin und keinen Bürger zurücklassen. Der Leitsatz muss bleiben, dass es in den ländlichen Regionen die gleichen Chancen für die Menschen geben muss, wie in der Stadt. Flächendeckende wohnortnahe Gesundheitsversorgung, Infrastruktur und dabei vor allem Breitbandinternet, hochqualitative und leistbare Kinderbetreuungsmöglichkeiten und Anreize für umweltfreundlicheren Verkehr bleiben neben den jetzt dringend nötigen Wirtschaftshilfen unverzichtbar.“, schließt Schmiedtbauer.

Quelle: Bauernbund

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