tipico Bundesliga / Vorschau auf die 25. Runde 2019/20

Aus der Bundesliga-Geschichte: Im Frühjahr 1982 bog die 10er Liga der Österreichischen Fußball-Bundesliga in ihre Zielgerade ein. Acht Saisonen lang (von 1974/75 bis 1981/82) sollte sie den Grundstock dafür bilden, dass der Österreichische Fußball wieder salonfähig und damit auch erfolgreich werden würde. Nun, die Nationalmannschaft qualifizierte sich für zwei Fußball-Weltmeisterschaften en suite – 1978 in Argentinien und 1982 in Spanien – und der FK Austria Wien nahm als erster österreichischer Vertreter an einem Europapokal-Finale (1978) teil. Auch die Zuschauer honorierten das System der 36 Spieltage und selbst die Stadt-Derbys in Wien, Linz oder Graz, die viermal pro Saison gespielt wurden, erfreuten sich guter Besucher-Kulissen. Der SK RAPID Wien hingegen verbuchte eine lange Durststrecke. 14 Jahre lang waren die Hütteldorfer nicht mehr Fußballmeister gewesen. Zum Ende der letzten 10er Liga-Saison, am 25. Mai 1982,¬ war es dann aus grün-weißer Sicht allerdings soweit. RAPID konnte nach 1967/68 wieder einmal den Titel gewinnen und damit die Vormachtstellung der Wiener Austria, die ihrerseits wiederum zuvor viermal in Serie (!!!) Meister wurden, durchbrechen. Am Freitag, 23 April 1982 sah es im Linzer Stadion allerdings noch ganz und gar nicht danach aus. Ein laues Frühlings-Abend Kickerl der Gäste aus Wien gegen den LASK endete trostlos mit einem 0 : 0. Apropos LASK: Die Linzer beendeten die letzte Saison der 10er Liga an 10. und letzter Stelle, stiegen aus dem Oberhaus jedoch nicht ab, weil die Liga reformiert und auf 16 Vereine aufgestockt wurde. Aus LASK gegen SK RAPID Wien, 0 : 0, vom 23. April 1982, Linzer Stadion, 6.500 Zuschauer. Im Bild von links: Wolfgang Nagl http://www.oepb.at/allerlei/kurt-wolfgang-nagl-admiraner-im-lask-dress.html (LASK) flankt zwischen den Beinen der RAPIDler Antonin Panenka und Reinhard Kienast hindurch zur Mitte. Quelle und Foto: © oepb

Aus der Bundesliga-Geschichte: Im Frühjahr 1982 bog die 10er Liga der Österreichischen Fußball-Bundesliga in ihre Zielgerade ein. Acht Saisonen lang (von 1974/75 bis 1981/82) sollte sie den Grundstock dafür bilden, dass der Österreichische Fußball wieder salonfähig und damit auch erfolgreich werden würde. Nun, die Nationalmannschaft qualifizierte sich für zwei Fußball-Weltmeisterschaften en suite – 1978 in Argentinien und 1982 in Spanien – und der FK Austria Wien nahm als erster österreichischer Vertreter an einem Europapokal-Finale (1978) teil. Auch die Zuschauer honorierten das System der 36 Spieltage und selbst die Stadt-Derbys in Wien, Linz oder Graz, die viermal pro Saison gespielt wurden, erfreuten sich guter Besucher-Kulissen. Der SK RAPID Wien hingegen verbuchte eine lange Durststrecke. 14 Jahre lang waren die Hütteldorfer nicht mehr Fußballmeister gewesen. Zum Ende der letzten 10er Liga-Saison, am 25. Mai 1982, war es dann aus grün-weißer Sicht allerdings soweit. RAPID konnte nach 1967/68 wieder einmal den Titel gewinnen und damit die Vormachtstellung der Wiener Austria, die ihrerseits wiederum zuvor viermal in Serie (!!!) Meister wurden, durchbrechen. Am Freitag, 23 April 1982 sah es im Linzer Stadion allerdings noch ganz und gar nicht danach aus. Ein laues Frühlings-Abend Kickerl der Gäste aus Wien gegen den LASK endete trostlos mit einem 0 : 0. Apropos LASK: Die Linzer beendeten die letzte Saison der 10er Liga an 10. und letzter Stelle, stiegen aus dem Oberhaus jedoch nicht ab, weil die Liga reformiert und auf 16 Vereine aufgestockt wurde. Aus LASK gegen SK RAPID Wien, 0 : 0, vom 23. April 1982, Linzer Stadion, 6.500 Zuschauer. Im Bild von links: Wolfgang Nagl (LASK) flankt zwischen den Beinen der RAPIDler Antonin Panenka und Reinhard Kienast hindurch zur Mitte. Quelle und Foto: © oepb

Und abermals steht eine „englische Woche“ auf dem Spielplan der heimischen Fußball-Bundesliga. Wenn man aber den Schalmeien der Fußballer Glauben schenken darf, dann sind den Profis die Matches ohnehin viel lieber, denn öde Trainings-Einheiten. Ergo: lasset die Spiele beginnen;

Die Spiele / Qualifikationsgruppe:

WSG Swarovski Tirol – SV Mattersburg

Dienstag, 09.06.2020, 18:30 Uhr, Tivoli Stadion Tirol (live bei Sky), Schiedsrichter Andreas Heiß

- Die erste Begegnung der beiden Teams in der Tipico Bundesliga entschied die WSG Swarovski Tirol in Mattersburg mit 2 : 0 für sich. Für die Tiroler war es das erste Spiel in der Tipico Bundesliga ohne Gegentor.

- Beide Duelle dieser beiden Teams gingen jeweils an die Auswärtsmannschaft. Im Tivoli Stadion Tirol setzte sich der SV Mattersburg mit 3 : 1 durch.

- Der SV Mattersburg holte 5 Auswärtssiege in dieser Saison – Höchstwert aller Teams der Qualifikationsgruppe.

- Der SV Mattersburg erzielte 7 Tore aus der Distanz – Topwert der Qualifikationsgruppe. Auch am Tivoli gelang den Burgenländern ein Weitschusstreffer.

- Die WSG Swarovski Tirol erzielte in beiden Duellen mit dem SV Mattersburg jeweils ein Tor in der Nachspielzeit. Es waren die einzigen Tiroler Saisontreffer nach den abgelaufenen 90 Minuten.

SKN St. Pölten – FC Admira/Wacker

Dienstag, 09.06.2020, 18:30 Uhr, NV Arena (live bei Sky), Schiedsrichter Alan Kijas

- Der FC Flyeralarm Admira verlor nur eines der letzten 11 Spiele in der Tipico Bundesliga gegen den spusu SKN St. Pölten (4 Siege und 6 Remis).

- Der FC Flyeralarm Admira verlor auswärts gegen den spusu SKN St. Pölten die erste Begegnung in der Tipico Bundesliga (Juli 2016). Seither blieb der FC Flyeralarm Admira in 5 Auswärtsspielen beim spusu SKN St. Pölten unbesiegt (ein Sieg, 4 Remis).

- Beide Saisonduelle zwischen spusu SKN St. Pölten und dem FC Flyeralarm Admira endeten durch späte Treffer der jeweiligen Auswärtsmannschaft mit einer Punkteteilung.

- Der spusu SKN St. Pölten erzielte in seinen letzten 3 Spielen der Tipico Bundesliga gegen den FC Flyeralarm Admira 5 Tore – alle nach Standardsituationen.

- Daniel Schütz erzielte 7 Tore in der Tipico Bundesliga gegen den FC Flyeralarm Admira – deutlich mehr als gegen jedes andere Team.

FK Austria Wien – SCR Altach

Dienstag, 09.06.2020, 20:30 Uhr, Generali-Arena (live bei Sky), Schiedsrichter Stefan Ebner

- Der CASHPOINT SCR Altach gewann in der Tipico Bundesliga 12-mal gegen den FK Austria Wien – so häufig wie gegen kein anderes Team der Tipico Bundesliga.

- Der FK Austria Wien ist in der Tipico Bundesliga seit 11 Spielen ungeschlagen. So lange blieben die Wiener zuletzt in der Meistersaison 2012/13 unbesiegt, damals waren es unter Trainer Peter Stöger sogar 18 Spiele in Folge (13 Siege, 5 Remis).

- Der CASHPOINT SCR Altach hat in dieser Saison 54% Ballbesitz und spielte 10.974 Pässe – jeweils Topwert aller Teams der Qualifikationsgruppe. Der FK Austria Wien folgt auf Platz 2 mit 51% Ballbesitz und 9.788 gespielten Pässen.

- Christoph Monschein war an 3 der 4 Saisontore seiner Mannschaft gegen den CASHPOINT SCR Altach direkt beteiligt (2 Tore, ein Assist).

-  Christian Ilzer ist als Trainer in der Tipico Bundesliga in Duellen mit dem CASHPOINT SCR Altach ungeschlagen (2 Siege, 2 Remis).

Die Spiele / Meistergruppe:

LASK – SK RAPID Wien

Mittwoch, 10.06.2020, 18:30 Uhr, Raiffeisen Arena (live bei Sky), Schiedsrichter noch offen

- Der SK Rapid Wien gewann seit dem Wiederaufstieg der Oberösterreicher 3 der 4 Auswärtsspiele beim LASK.

- Der LASK traf in den letzten 8 Spielen und erzielte dabei im Schnitt rund 3 Tore. Gegen den SK Rapid erzielten die Linzer seit dem Wiederaufstieg nie mehr als 2 Tore in einer Begegnung.

- Der LASK erzielte in dieser Saison 10 Tore nach Eckbällen – die meisten. Gegen den SK Rapid Wien war Marko Raguz beim 2 : 1-Auswärtssieg in Runde 5 nach einer Ecke erfolgreich.

- Der SK Rapid Wien erzielte 27 Tore in den 12 Auswärtsspielen. Das ist der zweithöchste Wert der Hütteldorfer nach 12 Auswärtsspielen seit Ligagründung (1985/86: 29 Tore).

- Der SK Rapid Wien präsentierte sich in den Saisonduellen mit dem LASK in der Offensive variantenreich. Die 5 Hütteldorfer Tore in den beiden Duellen fielen nach Kurzpassspiel, langem Zuspiel, Flanke, Einwurf und aus einem Freistoß.

Wolsberger AC – TSV Hartberg

Mittwoch, 10.06.2020, 18:30 Uhr, Lavanttal-Arena (live bei Sky), Schiedsrichter Dieter Muckenhammer

- Der RZ Pellets WAC gewann beide Saisonduelle gegen den TSV Prolactal Hartberg. 2018/19 blieben die Kärntner im Duell mit den Steirern sieglos.

- Der RZ Pellets WAC kassierte in der aktuellen Saison der Tipico Bundesliga kein Gegentor gegen den TSV Prolactal Hartberg. Dies gelang dem RZ Pellets WAC sonst nur gegen den spusu SKN St. Pölten.

- Der RZ Pellets WAC punktete in 18 der 24 Saisonspiele – erstmals so häufig in den ersten 24 Runden einer Saison der Tipico Bundesliga.

- Rajko Rep war an 4 der 5 Treffer des TSV Prolactal Hartberg gegen den RZ Pellets WAC direkt beteiligt (3 Tore, ein Assist).

- Michael Novak erzielte 3 seiner 5 Tore in der Tipico Bundesliga gegen den TSV Prolactal Hartberg. Kein anderer Spieler traf für den RZ Pellets WAC so häufig gegen die Steirer.

SK Sturm Graz – FC Red Bull Salzburg

Mittwoch, 10.06.2020, 20:30 Uhr, Merkur Arena (live bei Sky und als ORF1-Livespiel), Schiedsrichter Harald Lechner

- Der FC Red Bull Salzburg ist seit 9 Spielen in der Tipico Bundesliga gegen den SK Puntigamer Sturm Graz ungeschlagen (7 Siege, 2 Remis). Das gelang dem FC Red Bull Salzburg zuletzt von Februar 2012 bis Februar 2014 (ebenfalls 9 Spiele).

- Der FC Red Bull Salzburg spielte auswärts gegen den SK Puntigamer Sturm Graz 27-mal zu Null – gegen keinen anderen Klub der Tipico Bundesliga so häufig.

- Der FC Red Bull Salzburg führt mit 7 Punkten Vorsprung die Tabelle an. Trotz Punkteteilung ist das der größte Vorsprung in dieser Saison.

- Der SK Puntigamer Sturm Graz kassierte 3 Gegentore aus der Distanz – nur der LASK (1) weniger. Allerdings fielen 2 dieser 3 Gegentore in den beiden Spielen der Meistergruppe.

- Der SK Puntigamer Sturm Graz erzielte rund ein Viertel der Tore (10 von 38) zu Beginn der 2. Hälfte (Minute 46 bis 60) – der höchste Anteil.

Quelle: ÖSTERREICHISCHE FUSSBALL-BUNDESLIGA

www.bundesliga.at

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