tipico Bundesliga / Vorschau auf die 3. Runde 2020/21

Aus der Bundesliga-Geschichte: Der Floridsdorfer Peter Pacult (hier 1992/93 im Dress des FC Stahl Linz) debütierte 21-jährig am 28. Februar 1981 im Oberhaus. Ein halbes Jahr zuvor war der sympathische, aber auch nie auf den Mund gefallene Pacult – im Zivilberuf Briefträger - vom FAC zum Wiener Sport-Club gewechselt. Anhand seines Debüts erzielte er zwar den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 2 : 2, dennoch verlor er mit dem WSC gegen die Wiener Austria am Sportclub-Platz http://www.oepb.at/allerlei/wien-seinerzeit-am-sportclubplatz.html mit 3 : 5. Sagenhafte 187 Tore in 396 Bundesligaspielen sollten Pacult bis zum Ende seiner Laufbahn in der Saison 1995/96 gelingen, die ihm hinter Hans Krankl ex aequo mit Ivica Vastic den Zweiten Platz in der ewigen Bundesliga-Schützenliste Österreichs einbrachten. Im Sommer 1992 wechselte Peter Pacult nach überaus erfolgreichen Jahren beim FC Tirol 32-jährig zum FC Stahl Linz (vormals SK VÖEST Linz). Sein ehemaliger Kollege aus gemeinsamen Tiroler Tagen, Teamtorhüter a.D. Klaus Lindenberger, ab Februar 1991 für den damaligen FC VÖEST Linz aktiv, hatte sich für seine Verpflichtung ausgesprochen. Dazu muss gesagt sein, dass der nunmehrige FC Stahl Linz als bärenstarker Aufsteiger einen sensationellen Herbst 1991 gespielt hatte, der mit dem 4. Tabellenplatz endete. Die vorzeitige Trainer-Entlassung von Aleksander Mandziara, http://www.oepb.at/allerlei/in-memoriam-aleksander-mandziara.html  sowie ständige Querelen im Verein bugsierten den Linzer Bundesliga-Aufsteiger am Ende auf den 6. Tabellenplatz. Im Sommer baute man die Mannschaft komplett um und zerriss ein eingespieltes Team. Die Abgänge wurden nicht unbedingt mit Verstärkungen ergänzt, sieht man einmal von Peter Pacult ab. Nun, Pacult und Linz, das passte nicht zusammen. Der Peter war zwar bemüht, dennoch kam die Mannschaft nie richtig in Schwung und aus einem guten Aufsteiger der Vorsaison wurde die Lachnummer der Liga. Auch das blau-weiße Fan-Lager war gespalten. Sahen die einen in ihm einen „Abkassierer“, himmelten ihn andere Teile der Fans an, ob seiner Leistungen, die er beispielsweise beim Wiener Sport Club, bei RAPID und eben jahrelang in Tirol gezeigt hatte. Am Ende der Saison 1992/93 stieg der FC Stahl Linz sang- und klanglos wieder ab. Pacult erzielte im Herbst 5, im Frühjahr 6 Tore, es reichte aber hinten und vorne nicht. Für ihn selbst ging 33-jährig die Karriere in Deutschland noch einmal so richtig los, sorgte er doch ab 1993 mit seinen Toren in Giesing dafür, dass der TSV 1860 München http://www.oepb.at/allerlei/tsv-1860-muenchen-der-letzte-spieltag.html als Zweitliga-Aufsteiger den Durchmarsch bis in die Bundesliga schaffte. Pacult kehrte im Sommer 1995 nach Österreich zurück und streifte in seiner letzten aktiven Saison den Dress des FK Austria Wien über. Der FC Stahl Linz hingegen, der im Sommer 1993 offiziell von der Verstaatlichten Industrie als Werbeträger beiseite gelegt wurde, agierte von da an nurmehr als FC Linz, der zwar zwei Jahre später mit der Verpflichtung von Hugo Sanchez http://www.oepb.at/allerlei/hugo-sanchez-fussball-weltstar-1995-beim-fc-linz.html nochmals kurzzeitig auf sich aufmerksam machte, 1997 war dann allerdings endgültig Schluss mit dem einstigen SK VÖEST aus Linz. Quelle und Foto: © oepb

Aus der Bundesliga-Geschichte: Der Floridsdorfer Peter Pacult (hier 1992/93 im Dress des FC Stahl Linz) debütierte 21-jährig am 28. Februar 1981 im Oberhaus. Ein halbes Jahr zuvor war der sympathische, aber auch nie auf den Mund gefallene Pacult – im Zivilberuf Briefträger – vom FAC zum Wiener Sport-Club gewechselt. Anhand seines Debüts erzielte er zwar den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 2 : 2, dennoch verlor er mit dem WSC gegen die Wiener Austria am Sportclub-Platz mit 3 : 5. Sagenhafte 187 Tore in 396 Bundesligaspielen sollten Pacult bis zum Ende seiner Laufbahn in der Saison 1995/96 gelingen, die ihm hinter Hans Krankl ex aequo mit Ivica Vastic den Zweiten Platz in der ewigen Bundesliga-Schützenliste Österreichs einbrachten. Im Sommer 1992 wechselte Peter Pacult nach überaus erfolgreichen Jahren beim FC Tirol 32-jährig zum FC Stahl Linz (vormals SK VÖEST Linz). Sein ehemaliger Kollege aus gemeinsamen Tiroler Tagen, Teamtorhüter a.D. Klaus Lindenberger, ab Februar 1991 für den damaligen FC VÖEST Linz aktiv, hatte sich für seine Verpflichtung ausgesprochen. Dazu muss gesagt sein, dass der nunmehrige FC Stahl Linz als bärenstarker Aufsteiger einen sensationellen Herbst 1991 gespielt hatte, der mit dem 4. Tabellenplatz endete. Die vorzeitige Trainer-Entlassung von Aleksander Mandziara, sowie ständige Querelen im Verein bugsierten den Linzer Bundesliga-Aufsteiger am Ende auf den 6. Tabellenplatz. Im Sommer baute man die Mannschaft komplett um und zerriss ein eingespieltes Team. Die Abgänge wurden nicht unbedingt mit Verstärkungen ergänzt, sieht man einmal von Peter Pacult ab. Nun, Pacult und Linz, das passte nicht zusammen. Der Peter war zwar bemüht, dennoch kam die Mannschaft nie richtig in Schwung und aus einem guten Aufsteiger der Vorsaison wurde die Lachnummer der Liga. Auch das blau-weiße Fan-Lager war gespalten. Sahen die einen in ihm einen „Abkassierer“, himmelten ihn andere Teile der Fans an, ob seiner Leistungen, die er beispielsweise beim Wiener Sport Club, bei RAPID und eben jahrelang in Tirol gezeigt hatte. Am Ende der Saison 1992/93 stieg der FC Stahl Linz sang- und klanglos wieder ab. Pacult erzielte im Herbst 5, im Frühjahr 6 Tore, es reichte aber hinten und vorne nicht. Für ihn selbst ging 33-jährig die Karriere in Deutschland noch einmal so richtig los, sorgte er doch ab 1993 mit seinen Toren in Giesing dafür, dass der TSV 1860 München als Zweitliga-Aufsteiger den Durchmarsch bis in die Bundesliga schaffte. Pacult kehrte im Sommer 1995 nach Österreich zurück und streifte in seiner letzten aktiven Saison den Dress des FK Austria Wien über. Der FC Stahl Linz hingegen, der im Sommer 1993 offiziell von der Verstaatlichten Industrie als Werbeträger beiseite gelegt wurde, agierte von da an nurmehr als FC Linz, der zwar zwei Jahre später mit der Verpflichtung von Hugo Sanchez nochmals kurzzeitig auf sich aufmerksam machte, 1997 war dann allerdings endgültig Schluss mit dem einstigen SK VÖEST aus Linz. Quelle und Foto: © oepb

Nach den spätsommerlichen Temperaturen der letzten Tage zieht nun der Herbst ins Land. Die Aktiven der Österreichischen Bundesliga werden dafür sorgen, dass dieser auch stürmisch verlaufen wird. Unerwartete Ergebnisse sind als Überraschungen immer wieder das Salz in der Fußball-Suppe.

Die Spiele:

SCR Altach – WSG Swarovski Tirol

Samstag, 26.09.2020, 17:00 Uhr, CASHPOINT Arena (live bei Sky)

- Der CASHPOINT SCR Altach ist in der Tipico Bundesliga gegen die WSG Swarovski Tirol ungeschlagen (3 Siege, ein Remis). Länger unbesiegt blieb Altach zuletzt gegen den RZ Pellets WAC von Mai 2016 bis April 2017 – damals 5 Spiele (3 Siege, 2 Remis).

- Der CASHPOINT SCR Altach traf in der Tipico Bundesliga gegen die WSG Swarovski Tirol immer. Mehr Spiele in Folge traf Altach zuletzt gegen den spusu SKN St. Pölten (13 – bis Juli 2020) und aktuell gegen den TSV Prolactal Hartberg (6 – seit Saisonbeginn 2018/19).

- Der CASHPOINT SCR Altach blieb in 50% seiner Spiele in der Tipico Bundesliga gegen die WSG Swarovski Tirol ohne Gegentor – nur gegen den SV Grödig ist der Anteil höher (63%).

- Die WSG Swarovski Tirol feierte in der Tipico Bundesliga mehr Auswärts- (4) als Heimsiege (2). Bei 3 dieser 4 Auswärtssiege blieben die Tiroler ohne Gegentor.

- Zlatko Dedic erzielte in der Tipico Bundesliga gegen den CASHPOINT SCR Altach 5 Tore – so viele wie gegen kein anderes BL-Team.

SV Ried – FC Red Bull Salzburg

Samstag, 26.09.2020, 17:00 Uhr, josko ARENA (live bei Sky)

- Der FC Red Bull Salzburg ist in der Tipico Bundesliga seit 5 Duellen gegen die SV Guntamatic Ried ungeschlagen (4 Siege, ein Remis).

- Der FC Red Bull Salzburg verlor in der Tipico Bundesliga nur eines der vergangenen 18 Duelle gegen die SV Guntamatic Ried (13 Siege, 4 Remis). Diese Niederlage war ein 0 : 1 in Ried am 13. Februar 2016.

- Der FC Red Bull Salzburg traf in der Tipico Bundesliga in 30 der vergangenen 31 Duelle gegen die SV Guntamatic Ried. Das einzige torlose Salzburg-Spiel in diesem Zeitraum datiert am 13. Februar 2016 (0 : 1 in Ried).

- Die SV Guntamatic Ried gewann ihr erstes Heimspiel in dieser Saison der Tipico Bundesliga. 2 Siege in den ersten 2 Heimspielen einer Saison gelangen Ried nur 2000/01 und 2008/09.

- Die SV Guntamatic Ried traf in der josko Arena 22 Pflichtspiele in Folge und erzielte dabei 64 Tore – im Schnitt 2,9 Tore pro Spiel in diesen 22 Heimspielen.

SKN St. Pölten – SK Rapid Wien

Samstag, 26.09.2020, 17:00 Uhr, NV Arena (live bei Sky)

- Der spusu SKN St. Pölten gewann in der Tipico Bundesliga gegen den SK Rapid Wien 2 der vergangenen 4 Duelle (ein Remis, eine Niederlage). In diesen beiden siegreichen Duellen blieb St. Pölten ohne Gegentor – sonst nie.

- Der SK Rapid Wien verlor keines seiner 6 Auswärtsspiele beim spusu SKN St. Pölten (je 3 Siege und Remis). Länger auswärts unbesiegt blieb Rapid zuletzt in Kapfenberg, wo von 2008 bis 2012 kein einziges der 8 BL-Auswärtsspiele verloren wurde (je 4 Siege und Remis).

- Der SK Rapid Wien traf in der Tipico Bundesliga in allen 6 Auswärtsspielen in der Tipico Bundesliga beim spusu SKN St. Pölten (insgesamt 17 Tore). Mehr Auswärtsspiele in Folge traf Rapid aktuell gegen den FC Flyeralarm Admira, nämlich 12.

- Der spusu SKN St. Pölten ist in der Tipico Bundesliga seit 6 Spielen unbesiegt (4 Siege, 2 Remis). Das gelang den Niederösterreichern sonst nur von Mai bis September 2018 – damals sogar 9 Spiele (7 Siege, 2 Remis) unter Dietmar Kühbauer.

- Taxiarchis Fountas erzielte am 4. August 2019 beim 2 : 2 in St. Pölten sein erstes BL-Tor für den SK Rapid Wien. Dies war sein 5. Treffer in der Tipico Bundesliga, seine ersten 4 Tore hatte er für den spusu SKN St. Pölten erzielt (in 21 Spielen).

FK Austria Wien – FC Admira/Wacker

Sonntag, 27.09.2020, 14:30 Uhr, Generali-Arena (live bei Sky)

- Der FK Austria Wien gewann in der Tipico Bundesliga gegen den FC Flyeralarm Admira 90 Spiele – so viele Siege feierte seit Gründung der Tipico Bundesliga kein anderes Team gegen einen Konkurrenten.

- Der FK Austria Wien ist in der Tipico Bundesliga seit 7 Spielen gegen den FC Flyeralarm Admira ungeschlagen (4 Siege, 3 Remis) – erstmals so lange seit dem Wiederaufstieg der Admira im Sommer 2011.

- Der FC Flyeralarm Admira holte seit dem Re-Start Anfang Juni 2 Siege in der Tipico Bundesliga, beide auswärts. Seit Anfang Juni punkteten die Südstädter in 4 der 6 Auswärtsspiele.

- Christoph Monschein war an 3 der vergangenen 4 Tore des FK Austria Wien in Spielen gegen den FC Flyeralarm Admira direkt beteiligt (2 Tore, ein Assist).

- Patrick Helmes verlor sein erstes BL-Spiel als Trainer mit 0 : 5. Rückkehrer Damir Buric gewann sein bislang letztes Spiel in der Tipico Bundesliga als Trainer des FC Flyeralarm Admira mit 5 : 0 – am 9. September 2017 gegen den SV Mattersburg.

Samstag, 26. September 1992. Im Bild von links: Kurt Garger (Salzburg), Peter Pacult (am Boden, FC Stahl Linz), Wolfgang Feiersinger (Salzburg), Christian Stumpf (FC Stahl Linz), sowie Heribert Weber (Salzburg). Aus FC Stahl Linz gg. SV Austria Salzburg, 0 : 1 (Pausenstand 0 : 0) vor 4.000 Zuschauern im Linzer Stadion. Foto: © oepb

Samstag, 26. September 1992. Im Bild von links: Kurt Garger (Salzburg), Peter Pacult (am Boden, FC Stahl Linz), Wolfgang Feiersinger (Salzburg), Christian Stumpf (FC Stahl Linz), sowie Heribert Weber (Salzburg). Aus FC Stahl Linz gg. SV Austria Salzburg, 0 : 1 (Pausenstand 0 : 0) vor 4.000 Zuschauern im Linzer Stadion. Foto: © oepb

TSV Hartberg – SK Sturm Graz

Sonntag, 27.09.2020, 14:30 Uhr, Profertil Arena Hartberg (live bei Sky)

- Der TSV Prolactal Hartberg und der SK Puntigamer Sturm Graz duellierten sich in der Tipico Bundesliga bisher 6-mal, wobei jedes Team jeweils 3 Spiele gewann.

- Der TSV Prolactal Hartberg traf in jedem der 6 Duelle in der Tipico Budesliga gegen den SK Puntigamer Sturm Graz und erzielte dabei insgesamt 11 Tore.

- Der SK Puntigamer Sturm Graz gewann sein letztes Auswärtsspiel in Hartberg mit 2 : 1. Dies war der einzige Punktgewinn der Grazer in den Spielen der Meistergruppe 2019/20 sowie der bislang letzte Sieg von Sturm in der Tipico Bundesliga.

- Hartberg-Trainer Markus Schopp wurde als Spieler mit dem SK Puntigamer Sturm Graz 2-mal Meister und erreichte 3-mal die Gruppenphase der UEFA Champions League.

- Sturm-Trainer Christian Ilzer war Trainer beim Aufstieg des TSV Prolactal Hartberg in die Tipico Bundesliga und damit der direkte Vorgänger von Markus Schopp.

Linzer ASK – Wolfsberger AC

Sonntag, 27.09.2020, 17:00 Uhr, Raiffeisen Arena (live bei Sky)

- Der RZ Pellets WAC feierte in der Tipico Bundesliga 3 Siege in Spielen gegen den LASK. Jeden dieser Siege feierten die Kärntner in Oberösterreich.

- Der RZ Pellets WAC blieb in der Vorsaison in beiden Duellen beim LASK ohne Gegentor. In den ersten 4 Auswärtsspielen beim LASK blieb der WAC in der Tipico Bundesliga nie ohne Gegentor und kassierte dabei insgesamt 8 Gegentore.

- Der LASK kassierte wie schon 2019/20 den ersten Punkteverlust der Saison gegen die WSG Swarovski Tirol (jeweils Remis). Die erste Niederlage kassierte der LASK in der Vorsaison gegen den RZ Pellets WAC (0 : 1 am 6. Spieltag).

- Der RZ Pellets WAC ist seit 4 Auswärtsspielen in der Tipico Bundesliga ungeschlagen. Mit einem Punktgewinn in Linz würde der Klubrekord von 5 ungeschlagenen Auswärtsspielen in Folge eingestellt werden.

- Marko Raguz erzielte 8 Tore in der Tipico Bundesliga. 7 dieser 8 Treffer erzielte er in Auswärtsspielen. Im Linzer Stadion traf er in der Vorsaison 4-mal in internationalen Spielen (einmal in der CL-Quali gegen den FC Basel, 3-mal in der UEFA Europa League).

Quelle: ÖSTERREICHISCHE FUSSBALL-BUNDESLIGA

www.bundesliga.at

Erfahren Sie noch mehr über die Österreichische Fußball-Bundesliga bei uns bitte hier;

Tagged as: , ,

comments are closed.