tipico Bundesliga / Vorschau auf die 7. Runde 2020/21

Aus der Bundesliga-Geschichte: Thomas „Tommy“ Pfeiler (hier im Frühling 1978) entstammte dem schier unerschöpflichen Nachwuchs-Reservoir beim FK Austria Wien. Mit dem Fußballspiel begann er freilich zuerst im Käfig. Vom Park in der Knöllgasse zu Wien-Favoriten war es für den glühenden Veilchen-Anhänger sehr bald klar, den Sprung in den Prater zur Wiener Austria zu wagen, wenngleich der Herr Papa dagegen war. Für ihn wäre es besser gewesen, wenn sich der Filius zuerst einem kleineren Verein in Favoriten angeschlossen hätte. Der Sohn setzte jedoch seinen Kopf und Willen durch und trat mit 23. September 1972 dem FK Austria Wien bei. Dort durchlief der junge Pfeiler nicht nur in Windeseile die diversen Nachwuchs-Mannschaften und setzte sich dabei spielerisch durch, auch bei den Lauftests auf der Tartanbahn im großen Praterstadion zählte er zu den Schnellsten. Friedrich Fellner, Absolvent des Lizenz-Trainer-Lehrganges auf der Sporthochschule in Köln und in den späten 1970er Jahren Trainer der Unter 21-Mannschaft des FAK, führte zahlreiche Eigenbauspieler sukzessive an den Kampfmannschaftskader heran. Darunter auch Tommy Peiler. Dieser offensive Mittelfeldspieler war Schützenkönig bei den violetten Junioren geworden, ehe er bereits mit 17 Jahren in der Saison 1977/78 in der Unter 21-Elf der Austria seine stete Berücksichtigung fand. Und sein Weg führte ihn weiter steil nach oben. Das Debüt in der Ersten der Austria und somit auch der Österreichischen Fußball-Bundesliga feierte Thomas Pfeiler am 16. September 1978 anhand eines 3 : 0-Auswärtssieges beim SK Sturm Graz in Liebenau. Die Kritik damals wusste zu berichten, dass der erst 17-jährige UEFA-Teamspieler Pfeiler seine Sache sehr gut machte und beispielsweise nach 15 Minuten ÖFB-Teamspieler Walter Schachner eine herrliche Flanke servierte, die dieser wiederum stümperhaft vergab. Von nun an pendelte Pfeiler zwischen Unter 21-Team und Kampfmannschaft. Gegen Ende der Saison 1978/79 wurde er vermehrt eingesetzt und erzielte im Finish der Meisterschaft noch 4 spielentscheidende Tore. Pfeiler gewann mit der Austria 1979, 1980 und 1981 die Meisterschaft, sowie 1980 den Cup. Auch in der Wiener Stadthalle zählte er zu den Tor-Garanten in Reihen des damaligen Seriensiegers FK Austria Wien. Das Problem des jungen Stürmers war, dass die Austria zwei bulgarische Stürmer namens Petko Petkov (im Winter 1980/81), sowie Tschavdar Zvetkov (Sommer 1981) verpflichtete. Seine Leistungen, die 1980/81 mit 13 Saisontoren ihren Höhepunkt erreicht hatten, gerieten ins Wanken und Trainer Erich Hof setzte ihn vermehrt nurmehr als Wechselspieler ein. Selbst die Tatsache, dass Pfeilers Leistungen honoriert und Stürmer-Kollege Walter Schachner teilweise nur in der Unter 21-Mannschaft Berücksichtigung fand, sowie 4 herrliche Volltreffer am 9. Mai 1981 beim 6 : 1-Erfolg gegen den Wiener Sport-Club nützen letzten Endes nichts, die Austria verlieh eines ihrer größten Talente. Und so setzten für ihn Wanderjahre ein, die erst im geheiligten Land Tirol ihr Ende finden sollten. Über den Wiener Sport-Club (Frühjahr 1982), zum 1. Simmeringer SC (Frühjahr 1983), weiter zur Vienna (1983 bis Winter 1984/85), danach zum FC Wacker Innsbruck (Frühjahr 1985). Es folgten SV Spittal/Drau (1985 bis zum Winter 1986/87), SK Vorwärts Steyr (1987), abermals Spittal/Drau (1987/88), der GAK (Frühling 1989) und zuletzt der FC Kufstein (ab Sommer 1989). Von da an hatte der 29-jährige Wiener Thomas Pfeiler genug und schlug seine Zelte dauerhaft in Tirol auf. Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn betreute er noch einige Tiroler Fußballklubs und war als gelernter Schriftsetzer vom Wiener Pressehaus in einer Kufsteiner Fahrschule tätig. Im Oberhaus der Bundesliga kam er auf 116 Meisterschaftsspiele mit 29 Toren. Mit heutigem 5. November 2020 begeht Thomas „Tommy“ Pfeiler seinen 60. Geburtstag, zu dem das oepb die allerbesten Glückwünsche entbietet. Quelle und Foto: © oepb

Aus der Bundesliga-Geschichte: Thomas „Tommy“ Pfeiler (hier im Frühling 1978) entstammte dem schier unerschöpflichen Nachwuchs-Reservoir beim FK Austria Wien. Mit dem Fußballspiel begann er freilich zuerst im Käfig. Vom Park in der Knöllgasse zu Wien-Favoriten war es für den glühenden Veilchen-Anhänger sehr bald klar, den Sprung in den Prater zur Wiener Austria zu wagen, wenngleich der Herr Papa dagegen war. Für ihn wäre es besser gewesen, wenn sich der Filius zuerst einem kleineren Verein in Favoriten angeschlossen hätte. Der Sohn setzte jedoch seinen Kopf und Willen durch und trat mit 23. September 1972 dem FK Austria Wien bei. Dort durchlief der junge Pfeiler nicht nur in Windeseile die diversen Nachwuchs-Mannschaften und setzte sich dabei spielerisch durch, auch bei den Lauftests auf der Tartanbahn im großen Praterstadion zählte er zu den Schnellsten. Friedrich Fellner, Absolvent des Lizenz-Trainer-Lehrganges auf der Sporthochschule in Köln und in den späten 1970er Jahren Trainer der Unter 21-Mannschaft des FAK, führte zahlreiche Eigenbauspieler sukzessive an den Kampfmannschaftskader heran. Darunter auch Tommy Peiler. Dieser offensive Mittelfeldspieler war Schützenkönig bei den violetten Junioren geworden, ehe er bereits mit 17 Jahren in der Saison 1977/78 in der Unter 21-Elf der Austria seine stete Berücksichtigung fand. Und sein Weg führte ihn weiter steil nach oben. Das Debüt in der Ersten der Austria und somit auch der Österreichischen Fußball-Bundesliga feierte Thomas Pfeiler am 16. September 1978 anhand eines 3 : 0-Auswärtssieges beim SK Sturm Graz in Liebenau. Die Kritik damals wusste zu berichten, dass der erst 17-jährige UEFA-Teamspieler Pfeiler seine Sache sehr gut machte und beispielsweise nach 15 Minuten ÖFB-Teamspieler Walter Schachner eine herrliche Flanke servierte, die dieser wiederum stümperhaft vergab. Von nun an pendelte Pfeiler zwischen Unter 21-Team und Kampfmannschaft. Gegen Ende der Saison 1978/79 wurde er vermehrt eingesetzt und erzielte im Finish der Meisterschaft noch 4 spielentscheidende Tore. Pfeiler gewann mit der Austria 1979, 1980 und 1981 die Meisterschaft, sowie 1980 den Cup. Auch in der Wiener Stadthalle zählte er zu den Tor-Garanten in Reihen des damaligen Seriensiegers FK Austria Wien. Das Problem des jungen Stürmers war, dass die Austria zwei bulgarische Stürmer namens Petko Petkov (im Winter 1980/81), sowie Tschavdar Zvetkov (Sommer 1981) verpflichtete. Seine Leistungen, die 1980/81 mit 13 Saisontoren ihren Höhepunkt erreicht hatten, gerieten ins Wanken und Trainer Erich Hof setzte ihn vermehrt nurmehr als Wechselspieler ein. Selbst die Tatsache, dass Pfeilers Leistungen honoriert und Stürmer-Kollege Walter Schachner teilweise nur in der Unter 21-Mannschaft Berücksichtigung fand, sowie 4 herrliche Volltreffer am 9. Mai 1981 beim 6 : 1-Erfolg gegen den Wiener Sport-Club nützen letzten Endes nichts, die Austria verlieh eines ihrer größten Talente. Und so setzten für ihn Wanderjahre ein, die erst im geheiligten Land Tirol ihr Ende finden sollten. Über den Wiener Sport-Club (Frühjahr 1982), zum 1. Simmeringer SC (Frühjahr 1983), weiter zur Vienna (1983 bis Winter 1984/85), danach zum FC Wacker Innsbruck (Frühjahr 1985). Es folgten SV Spittal/Drau (1985 bis zum Winter 1986/87), SK Vorwärts Steyr (1987), abermals Spittal/Drau (1987/88), der GAK (Frühling 1989) und zuletzt der FC Kufstein (ab Sommer 1989). Von da an hatte der 29-jährige Wiener Thomas Pfeiler genug und schlug seine Zelte dauerhaft in Tirol auf. Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn betreute er noch einige Tiroler Fußballklubs und war als gelernter Schriftsetzer vom Wiener Pressehaus in einer Kufsteiner Fahrschule tätig. Im Oberhaus der Bundesliga kam er auf 116 Meisterschaftsspiele mit 29 Toren. Mit heutigem 5. November 2020 begeht Thomas „Tommy“ Pfeiler seinen 60. Geburtstag, zu dem das oepb die allerbesten Glückwünsche entbietet. Quelle und Foto: © oepb

In der heimischen Fußball-Bundesliga rollt wieder der Ball und das ist auch gut so, denn Ablenkung in diesen Tagen vom gewöhnungsbedürftigen Alltag tut – wenngleich man zum Lieblingsverein auch nicht persönlich vor Ort erscheinen darf – allemal gut.

Die Spiele:

SCR Altach – FK Austria Wien 

Samstag, 7.11.2020, 17 Uhr, CASHPOINT Arena (live bei Sky)

- Der CASHPOINT SCR Altach gewann in der Tipico Bundesliga 13-mal gegen den FK Austria Wien – so häufig wie gegen kein anderes Team.

- Der FK Austria Wien gewann gegen den CASHPOINT SCR Altach 2 BL-Spiele in Folge. 3 Siege in Folge gegen Altach gelangen der Austria in der Tipico Bundesliga zuletzt im Kalenderjahr 2008.

- Der CASHPOINT SCR Altach traf in der Tipico Bundesliga gegen den FK Austria Wien in 12 Heimspielen in Folge (insgesamt 23-mal) – Altacher Klubrekord.

Martin Kobras wehrte beim 1 : 3 gegen den SK Rapid Wien 10 Schüsse ab – Saisonhöchstwert. Dies stellt auch Rekord für einen Keeper des CASHPOINT SCR Altach seit dem Wiederaufstieg der Vorarlberger im Sommer 2014 dar.

Daniel Nussbaumer traf am 9. Juni 2020 beim 2 : 0-Auswärtssieg gegen den FK Austria Wien nach 22 Sekunden. Das war Altachs frühester BL-Treffer seit dem Wiederaufstieg im Sommer 2014.

SV Ried – TSV Hartberg 

Samstag, 7.11.2020, 17 Uhr, josko ARENA (live bei Sky)

- Die SV Guntamatic Ried und der TSV Prolactal Hartberg duellieren sich erstmals in der Tipico Bundesliga. 2017/18 blieb Hartberg in den 4 Duellen in der Interwetten 2. Liga ungeschlagen (3 Siege, ein Remis).

- Der TSV Prolactal Hartberg verlor seit Anfang Juli nur 2 seiner 10 Spiele in der Tipico Bundesliga (3 Siege, 5 Remis). Die Niederlagen setzte es gegen die Europacup-Starter FC Red Bull Salzburg (1 : 7 auswärts) und den RZ Pellets WAC (0 : 2 zu Hause).

- Die SV Guntamatic Ried und der TSV Prolactal Hartberg erzielten je 83% ihrer Tore in der 2. Hälfte – der höchste Anteil in dieser Saison der Tipico Bundesliga.

Markus Schopp feierte am 19. Mai 2013 als Trainer des SK Puntigamer Sturm gegen die SV Guntamatic Ried (3 : 1-Heimsieg) seinen ersten Sieg in der Tipico Bundesliga.

Daniel Offenbacher steht vor seinem 200. Spiel in der Tipico Bundesliga.

SKN St. Pölten – WSG Swarovski Tirol 

Samstag, 7.11.2020, 17 Uhr, NV Arena (live bei Sky)

- Der spusu SKN St. Pölten ist in der Tipico Bundesliga gegen die WSG Swarovski Tirol seit 4 Duellen unbesiegt (2 Siege, 2 Remis). Das gelang dem SKN sonst nur gegen den FK Austria Wien, auch diese Serie ist noch am Laufen.

- Der spusu SKN St. Pölten traf gegen die WSG Swarovski Tirol in allen 4 BL-Spielen (insgesamt 12-mal). St. Pölten erzielte in der Tipico Bundesliga gegen die WSG im Schnitt 3 Tore pro Spiel – Klubhöchstwert.

- Der spusu SKN St. Pölten holte aus den ersten 6 Spielen 10 Punkte. So viele waren es zuvor nur 2018/19 gewesen, damals sogar 14 Punkte. Der SKN erzielte in diesen 6 Spielen 14 Tore – erstmals so viele zu Beginn einer Saison der Tipico Bundesliga.

- Die WSG Swarovski Tirol erzielte 3 Tore in der Anfangsviertelstunde – nur der spusu SKN St. Pölten (4) in dieser Saison der Tipico Bundesliga mehr.

Zlatko Dedic traf 2-mal in der Anfangsviertelstunde – nur Dor Hugi (3-mal) in dieser Saison der Tipico Bundesliga häufiger.

Linzer ASK – Admira/Wacker 

Sonntag, 8.11.2020, 14:30 Uhr, Stadion der Stadt Linz (live bei Sky)

- Der LASK gewann gegen den FC Flyeralarm Admira 6 BL-Spiele in Folge – erstmals so viele. 7 BL-Siege in Folge gelangen dem LASK nur gegen den SK Vorwärts Steyr, damals von Mai 1995 bis November 1998.

- Der LASK traf in der Tipico Bundesliga in den vergangenen 21 Spielen gegen den FC Flyeralarm Admira immer (insgesamt 42 Tore) – Klubrekord.

- Der LASK holte aus den ersten 6 BL-Spielen 13 Punkte – wie in den 2 vorangegangenen Saisonen. Davor gelang das den Linzer Athletikern in der Tipico Bundesliga nie.

- Der LASK gewann seine ersten 3 Heimspiele – wie zuvor nur 2007/08. Mit 4 Heimsiegen startete der LASK noch nie in eine Saison der Tipico Bundesliga

Dominik Thalhammer trainierte von September 2004 bis August 2005 den FC Flyeralam Admira in 33 Spielen in der Tipico Bundesliga (6 Siege, 8 Remis, 19 Niederlagen).

Wolfsberger AC – SK Sturm Graz 

Sonntag, 8.11.2020, 14:30 Uhr, Lavanttal-Arena (live bei Sky)

- Der RZ Pellets WAC gewann gegen den SK Puntigamer Sturm Graz 14-mal in der Tipico Bundesliga – so häufig wie gegen kein anderes Team. Die Kärntner feierten zuletzt 3 Siege in Folge gegen die Steirer – erstmals in der Tipico Bundesliga.

- Der SK Puntigamer Sturm Graz gewann 15-mal in der Tipico Bundesliga gegen den RZ Pellets WAC – nur der FC Red Bull Salzburg (18-mal) häufiger.

- Der SK Puntigamer Sturm Graz blieb in seinen ersten 3 Auswärtsspielen unbesiegt (ein Sieg, 2 Remis) – wie zuletzt 2017 (3 Siege). Sturm kassierte ein Gegentor in den ersten 3 Auswärtsspielen – zum 4. Mal in der Tipico Bundesliga so wenige (zuletzt 2015).

Ferdinand Feldhofers BL-Karriere als Spieler begann und endete beim SK Puntigamer Sturm Graz. Feldhofer war neben Mario Haas der einzige Sturm-Spieler, der sowohl unter Ivica Osim wie auch unter Franco Foda Meister wurde.

Michael Liendl ist mit 41 Toren der Toptorjäger des WAC in der Tipico Bundesliga. Seine Karriere begann der gebürtige Grazer beim Grazer AK.

SK Rapid Wien – FC Red Bull Salzburg

Sonntag, 8.11.2020, 17 Uhr, Allianz Stadion (live bei Sky)

- Der FC Red Bull Salzburg gewann in der Tipico Bundesliga die vergangenen 4 Duelle gegen den SK Rapid Wien. Mehr Siege in Folge gegen Rapid gelangen Salzburg nur von Mai 1997 bis April 1998, damals 5 am Stück.

- Der FC Red Bull Salzburg gewann am 24. Juni 2020 das BL-Spiel gegen den SK Rapid Wien mit 7 : 2. Wodurch Rapid erstmals 7 Gegentore in einem Spiel der Tipico Bundesliga kassierte.

- Der SK Rapid Wien gewann 5 der ersten 6 Spiele in dieser Saison der Tipico Bundesliga (ein Remis). Nur 1987/88 blieb Rapid in den ersten 6 Spielen ohne Punkteverlust.

- Der SK Rapid Wien erzielte 17 Tore in den ersten 6 Spielen – nur in den Saisonen 1985/86 (19) und 1986/87 (23) mehr zu Beginn einer Saison der Tipico Bundesliga.

Jesse Marsch gewann 28 seiner ersten 38 BL-Spiele – als erster Trainer seit Gründung der Tipico Bundesliga.

Quelle: ÖSTERREICHISCHE FUSSBALL-BUNDESLIGA

www.bundesliga.at

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