Wie Blockchains die Welt der Gamer verändern können

Den kleinen Traum vom großen Geld, den träumen viele. Mit Internet-Wetten und Online-Spielen gelingt es dem einen oder anderen auch, sein Haushaltsgeld aufzufetten. Foto: © oepb

Den kleinen Traum vom großen Geld, den träumen viele. Mit Internet-Wetten und Online-Spielen gelingt es dem einen oder anderen auch, sein Haushaltsgeld aufzufetten. Foto: © oepb

Die Blockchain wird in erster Linie in einem Atemzug mit der Finanzwelt genannt, hier steht sie im Zusammenhang mit den Kryptowährungen. Die wenigsten Menschen denken bei dem Wort daran, dass sie auch für Spiele im Internet eingesetzt werden kann. Dabei sind die meisten von uns Gamer, die das Thema somit auch mehr oder weniger betrifft!

Innovation, die nur „die Anderen“ betrifft?

Diejenigen, die nur gelegentlich in ihrer Freizeit Online-Spiele ausprobieren, fühlen sich von der Thematik wahrscheinlich weniger betroffen, sie sind es aber trotzdem. Für andere wird die Implementierung der Blockchain früher oder später sogar enorm wichtig sein. Man denke dabei an diejenigen, die Geld mit den Spielen verdienen: Zum einen die Hardcore-Zocker, die möglicherweise auch eine Karriere im Bereich eSports anstreben und die Spieler, die ihr Einkommen in Echtgeld Casinos generieren. Egal, wie oft und intensiv gespielt wird und ob zum Spaß oder zum Geldverdienen – alle werden von den Veränderungen betroffen sein.

Warum besteht überhaupt eine Notwendigkeit, das Gaming über Blockchains zu betreiben?

Viele kennen die Sorge, dass der Spieler-Account von einem Tag auf den anderen gelöscht werden könnte. Auch, wenn es sich beim Zocken anders anfühlt: Genau genommen gehört dem Inhaber des Spielerkontos nichts. Nicht der Avatar, nicht die gekauften Assets, erst recht nicht die Plattform. Der Grund? Alle Fäden führen zu einem einzigen Unternehmen, das dieselben in der Hand hält und die Kontrolle ausübt. Es ist nun nicht so, dass täglich Spieler-Konten gelöscht werden und dass die Sorge allgegenwärtig wäre, aber bei genauerer Betrachtung besteht das Risiko. Ein gelungener Angriff auf den Server genügt im Ernstfall und eine jahrelang mühsam aufgebaute digitale Identität mit allen Besitztümern wäre ausgelöscht. Blockchains funktionieren anders, sie sind dezentral. Genau darin besteht der Hauptunterschied zum bisherigen System.

Die Macht der Entwickler wird mit der Blockchain eingedämmt

Die Spiele-Entwickler werden sozusagen entmachtet, wenn die Spieleplattform auf einem dezentrierten Server läuft. Der Worst Case, dass Entwickler ihr Angebot einfach eliminieren könnten, kann nicht mehr eintreten. Dadurch bekommen Zocker die Gewissheit, dass sie in die Zukunft investieren. Gekaufte Upgrades bleiben immer im Besitz des Spielers, auch wenn der Urheber des Games keine Lust mehr hat. In diesem Fall würde ein neuer Software-Profi auf den Plan treten und für die Pflege und Weiterentwicklung des Spiels sorgen. Ein beruhigendes Gefühl, denn ein großer Unsicherheitsfaktor entfällt somit gänzlich!

Digitale Demokratie

In einer Blockchain diktiert niemand, ob es gravierende Änderungen gibt. Das Spiel bleibt fair und die Parameter sind für alle Beteiligten transparent. Im Falle, dass eine Veränderung wirklich sinnvoll erscheint, könnte über diese abgestimmt werden. Das Machtgefälle wird ausgehebelt, weil keine Manipulation unbemerkt bliebe, wenn sie eigenmächtig von einer Einzelperson oder kleinen Gruppe vorgenommen wird. Die Abstimmung stünde allen Teilnehmern offen, die am Spielgeschehen beteiligt sind.

Verstärkte und einfachere Handelsaktivitäten

Die Bezahlung ist bei einem Blockchain-basierten Spiel einfach. Hier schließt sich der Kreis, denn der Bogen zu den Kryptowährungen  ist geschlagen. Natürlich kann die Blockchain auch für Geldtransfers genutzt werden, ob nun von Spieler zu Spieler oder von Spieler zum Entwickler. In-Game-Käufe und andere Geschäfte können realisiert werden, aber nicht nur das: Auch die Verknüpfung zu Accounts anderer Games wäre ein Effekt, der sich auf diese Weise umsetzen lässt. Gamer könnten Assets von einem Online Game zum anderen transferieren und sich somit eine Spielewelt erschaffen, die aus mehreren Plattformen besteht. Eine Voraussetzung dafür ist natürlich das Hosting der beteiligten Spiele in der selben Blockchain. Gerade die Verbindung mehrerer Spieleplattformen oder auch die Connection zum Casino eröffnet ganz neue Möglichkeiten.

Die Blockchain ist bereit

Ob Hobbyzocker, Casinospieler oder Berufs-Gamer: Die Zukunft des Gamings ist ganz klar schon bald in der Blockchain zu sehen.

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